Im Ernst? – Seriously?

Ein paar Worte zum Stoffkauf in Deutschland…. Ich bestelle meine Stoffe fast ausschließlich in den USA. Das hat ganz konkrete Gründe: Auswahl und Preis. Es gibt leider kaum Patchworkstoffe in lokalen Geschäften. Wenn es welche gibt, ist die Auswahl meist sehr klein (auch kaum moderne Stoffe) und die Stoffe liegen meist um die 14-18€/m (selbst mit Versand und Einfuhrumsatzsteuer komme ich bei amerikanischen Shops auf nur 10-12€/m). Trotzdem gehe ich gerne in Stoffgeschäfte (z.B. bei meinem Berlin-Besuch zu Offstoff) – ich war auf der Suche nach blauen Blendern – leider nur 2 Westfalenstoffe gefunden und mich tierisch über einen Tula Pink Stoff gefreut. Mit 15,80€/m auch vollkommen ok. Aber eben keine große Auswahl.

Bei meinem Besuch in Dresden vor Kurzem war ich dann im Pfaff-Nähzentrum, welches online auch mit Patchworkstoffen wirbt. Die gesamten Stoffe passten in 2 Regale und blaue Blender habe ich auch wieder nicht gefunden. Aber mein Schatz fand einen Wein-Stoff (Michael Miller) toll und hat sich davon Vorhänge gewünscht. Am Ballen war kein Preisschild – ich hatte so mit 16-18€/m gerechnet. Als ich bezahlte, fiel mir das die Kinnlade runter: 23€/m!!! Massochistisch wie ich bin, habe ich abends in meinem Lieblingsonline-Shop (www.fabric.com) nachgeschaut und sie führen genau diesen Stoff (sogar noch andere der Kollektion). Ich habe also mehr als das Doppelte bezahlt, um ein örtliches Geschäft zu unterstützen, der sonst keine passenden Stoffe für mich hat. Sorry, ich bleibe bei meinen Online-Shops ;)

Genug gejammert! ;) Der Stoff ist und bleibt schön und das sind die neuen Vorhänge.

Some whining about German local quilt shops – which simply don’t exist ;) Here are some curtains made of newly bought fabric.

new curtains

Ein passender Topflappen ist auch noch entstanden:

Matching pot holders:

Ich habe die Webkante zur Schlaufe umfunktioniert.

I used the selvedge to create the loop.

Wine pot holder

Ciao
Susanne

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